Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Krutemeier Bedachungen (UG (haftungsbeschränkt)) und ihren Auftraggebern über die Erbringung von Dachdeckerarbeiten und verwandten Leistungen.
2. Auftragserteilung und Vertragsschluss
Angebote sind, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, freibleibend. Ein Vertrag kommt durch schriftliche oder in Textform erklärte Auftragsbestätigung zustande. Nachträgliche Änderungswünsche des Auftraggebers bedürfen der Textform und können zu einer Anpassung von Preis und Ausführungszeitraum führen.
3. Preise und Zahlungsbedingungen
Es gelten die im Angebot genannten Preise. Bei umfangreicheren Arbeiten können Abschlagszahlungen entsprechend dem Baufortschritt vereinbart werden. Rechnungen sind, sofern nicht abweichend vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
4. Ausführung der Arbeiten und Termine
Vereinbarte Ausführungstermine stehen unter dem Vorbehalt witterungsbedingter Verzögerungen, die bei Dacharbeiten üblich und vom Auftragnehmer nicht zu vertreten sind. Wir informieren den Auftraggeber in solchen Fällen zeitnah über den voraussichtlich neuen Ausführungszeitraum.
5. Abnahme
Nach Fertigstellung der Arbeiten erfolgt eine gemeinsame Abnahme mit dem Auftraggeber. Über die Abnahme wird ein Protokoll erstellt. Nimmt der Auftraggeber die Leistung nicht innerhalb einer angemessenen, von uns gesetzten Frist ab, gilt die Leistung als abgenommen, wenn keine wesentlichen Mängel vorliegen.
6. Gewährleistung
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften des Werkvertragsrechts (§§ 633 ff. BGB). Bei Bauwerken beziehungsweise Arbeiten an Bauwerken beträgt die Gewährleistungsfrist fünf Jahre ab Abnahme, soweit nicht im Einzelfall die Vereinbarung der VOB/B mit abweichenden Fristen erfolgt.
7. Eigentumsvorbehalt
Gelieferte Materialien bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum von Krutemeier Bedachungen.
8. Haftung
Wir haften unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
9. Kündigung
Der Auftraggeber kann den Vertrag jederzeit kündigen. In diesem Fall sind wir berechtigt, die vereinbarte Vergütung abzüglich ersparter Aufwendungen zu verlangen.
10. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für Kaufleute ist Löhne. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
